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Wie im Baualtersplan ersichtlich, wurden in diesem Zeitraum die Bauteile L-R und wahrscheinlich auch L mit einem Tonnengewölbe und Stichkappen versehen. Der räumliche Versprung, in der Abb. unten links mit rot dargestellt (aus Phase 3), erforderte im Zuge der Gewölbeerrichtung in L-R, eine trennende Wand mit Türöffnung, in der Abbildung mit grün dargestellt. Ein Putzfenster (Kapitel unten: "Das Gewölbe in Bauteil L") gibt Aufschluss darüber, dass es sich um eine Türöffnung mit Steingewände handelt.
DAS GEWÖLBE IN BAUTEIL L
Aufgrund formaler Parallelen zwischen den Gewölben in L und L-R wird angenommen, dass ein in etwa gleichzeitiger Gewölbeeinbau in beiden Bauteilen stattgefunden hat. Zwei Befunde sprechen für den nachträglichen Gewölbeeinbau:
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1. Ein Putzfenster zeigt aufgrund der stark unterschiedlichen Mörtelqualitäten, dass hier zwei verschiedene Arbeitsschritte bei Errichtung von Mauerwerk und Gewölbe vorliegen.
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2. Einen augenscheinlichen Hinweis liefert das Detail in der Abb. rechts: Da der Putz hinter das Gewölbe zieht ist eindeutig erwiesen, dass die Mauer zum Zeitpunkt der Gewölbeerrichtung bereits existierte.
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