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Bauphase 8A (vor 1756)

Erweiterung des rückwärtigen Anbaues A wie in der Abb. unten hellgrün dargestellt. Parallel dazu wird auch das Dach in der Form umgebaut, wie es der heutigen Form entspricht:

Die Gleichmäßigkeit in der Fensteranordnung und die gleichbleibende Mauerstärke der abgewickelten Mauerflächen in dem mit violett gekennzeichneten Wandbereich des 2. Obergeschoßes sprechen für eine Erweiterung der Bausubstanz in diesem Ausmaß.

Unterstützt wird diese Theorie von einem Putzfenster, bei dem eine Baunaht zwischen dem Hauptgebäude und dem Bauteil A festgestellt werden konnte. Parallel dazu mußte der Dachstuhl mit den Giebelwänden neuerrichtet bzw. erweitert werden.

Die kreisrunden Öffnungen (Abb. oben) in der Giebelwand lassen sich in einem Fresko (Abb. unten) von 1756 wiederfinden, in dem u. a. das Hofer-Haus abgebildet ist - es befindet sich im Kammerhofmuseum. Wenn man von der Richtigkeit der Datierung ausgeht, kann man diese Phase zeitlich mit diesem Jahr nach oben hin eingrenzen.